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DIDACTA 2018

Bildungsgipfel im Flachland

Digitalisierung: eines der Top-Themen der didacta 2018

Deutsche Messe / mho

Die didacta 2018 wird als weltweit größte und Deutschlands wichtigste Bildungsmesse vom 20. bis 24. Februar ein starkes Zeichen für mehr und bessere Bildung setzen. Dies erwarten nicht nur Lehrer, Erzieher und Ausbilder, sondern auch Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft

Nach 2015 wird die didacta in Hannover auch 2018 wieder zu einem echten „Bildungsgipfel im Flachland“, auf dem –

begleitet von einem Rahmenprogramm mit mehr als 1.500 Veranstaltungen – wichtige Entscheidungen rund um Erziehung, Bildung und Qualifizierung getroffen werden. Neben dem, was bildungspolitisch sinnvoll ist, wird die didacta 2018 auch zeigen, was technisch machbar ist – vor allem mit dem erweiterten Ausstellungsschwerpunkt „didacta DIGITAL“, der alle Aspekte des Top-Themas Digitalisierung mit anschaulichen Exponaten verdeutlicht.

„In Hannover gibt es Zukunft zum Ausprobieren – von cleveren Whiteboards und bezahlbaren Schultablets über interaktive Lernportale bis hin zu Atommodellen mit funktionierenden Elektronen, mit denen sich Chemie spielerisch begreifen lässt und der Forschergeist – wie beim natürlich ebenfalls auf der didacta 2018 zu findenden pädagogischen Holzspielzeug – geweckt wird“, kündigt Dr. Andreas Gruchow an, der im Vorstand der Deutschen Messe AG verantwortlich für die didacta 2018 ist. „Gemeinsam mit dem Didacta Verband e. V. und dem Verband Bildungsmedien e. V, den ideellen Trägern der Messe, präsentieren wir die didacta erstmals in den modernen Hallen 11 bis 13, um auf kurzen Wegen alle Stationen abzubilden, die in ihrer Gesamtheit – mit und ohne Digitalisierung – den Wert des lebenslangen Lernens vermitteln“, sagt Andreas Gruchow. Auf den Themenfeldern „Frühe Bildung“, „Schule / Hochschule“ und „Berufliche Bildung / Qualifizierung“, die zusammen mit dem Ausstellungsbereich „didacta DIGITAL“ die vier Säulen der didacta 2018 bilden, wird von den Ausstellern trotz oder gerade wegen der faszinierenden technischen Möglichkeiten immer wieder der lernende Mensch in den Mittelpunkt gestellt.

Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung

Schwerpunkt der didacta 2018: das digitale Klassenzimmer, das offene Lehr-Lernformen unterstützt – und manche ganz neue Arbeitsweisen möglich macht

Dass Digitalisierung kein Selbstzweck ist und die Bildungsbranche zu Beginn einer neuen Legislaturperiode vor der großen Herausforderung steht, neue Instrumente der Wissensvermittlung sinnvoll einzubinden, ohne Bewährtes zu vernachlässigen, glaubt auch Katja Dörner. Die stellvertretende Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion und Vorsitzende des Arbeitskreises Wissen, Gesellschaft und Generationen, die in den Jamaika-Sondierungen für eine moderne Bildungspolitik eingetreten war, erwartet von der didacta 2018 wichtige Impulse: „Das Lernen für die digitale Welt ist eine der zentralen Herausforderungen, denen sich eine neue Koalition stellen muss. Wir werden uns um die Bedingungen kümmern, damit die Schulgebäude mit Breitbandanschluss, WLAN und White Board ausgestattet werden. Aber eine digitale Schule allein reicht nicht aus, um individuelles Fördern und Lernen zu ermöglichen. Auch 2018 sollten auf der didacta die Zusammenhänge im Zentrum stehen: Was kann die Digitalisierung bringen, damit wir das individuelle Fördern besser hinkriegen? Was brauchen Schulen, LehrerInnen und SchülerInnen dafür? Die didacta schafft es immer wieder, dass dort die verschiedenen Gruppen zusammenkommen, um über die wichtigen Fragen und Herausforderungen gemeinsam zu sprechen.“

Zu den Institutionen, die sich den Herausforderungen durch die Digitalisierung im Bildungsbereich erfolgreich stellen, gehört das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam. Dessen Direktor Professor Christoph Meinel kündigt für die didacta 2018 zwei wichtige Projekte an: „Deutschland hat Nachholbedarf in puncto Digitale Bildung – das haben der Wahlkampf und viele Studien gezeigt. Das Hasso-Plattner-Institut engagiert sich seit vielen Jahren im digitalen Bildungsbereich und wird auf der didacta 2018 zwei wichtige Zukunftsprojekte präsentieren: Die Online-Bildungsplattform openHPI, auf der sich Interessenten in kostenlosen Massive Open Online Courses (MOOCs) zum Thema IT und Innovation weiterbilden können. Die 2012 gegründete Plattform konnte inzwischen mehr als 400 000 Teilnehmer mit ihren allgemeinverständlichen Inhalten erreichen. Außerdem stellen wir die Schul-Cloud vor, die derzeit von Wissenschaftlern am HPI entwickelt und an 27 ausgewählten Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC in Deutschland getestet wird. Die Schul-Cloud soll Lehrern und Schülern den Zugang zu digitalen Lehr- und Lerninhalten verschiedener Anbieter ermöglichen.“

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