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Aktiv reisen

Erlebnis mal anders

Strand und Mee(h)r statt London, Prag oder Rom

Mirko Zurbonsen

Die Sommerferien sind vorbei. Die neuen Klassenlehrer stehen fest. Sowohl Schüler, als auch Lehrer starten vermutlich gut erholt und motiviert ins neue Schuljahr. Spätestens jetzt ist auch die Jagd auf die beliebtesten und begehrtesten Termine für die Klassenfahrten 2015 eröffnet. Lehrerinnen und Lehrer, aber auch immer mehr Schüler, holen sich deshalb bereits frühzeitig Angebote für ihre Wunschziele ein

Neben der Wahl des Reiseziels und des favorisierten Termins gibt es zahlreiche weitere Fragen zu klären: Wie viel Budget steht zur Verfügung? Soll die Fahrt selbst organisiert oder über einen der zahlreichen Klassenfahrtenanbieter gebucht werden? Klassische Städtereise nach Prag, Rom oder London oder doch lieber sportlich-aktiv ans Meer? Fragen über Fragen, die bereits im Vorfeld zu beantworten sind, bevor es endlich auf große Fahrt gehen kann. Will man die Fahrt nicht selber organisieren, muss man sich erst einmal im Dickicht der Reiseanbieter für Klassenfahrten zurechtzufinden. Je genauer man allerdings weiß, was die jeweilige Klasse von der gemeinsamen Fahrt erwartet, umso leichter fällt die Auswahl des richtigen Anbieters und einer passenden Reise. Demnach geht es um die Frage, welche Reiseleistungen gewünscht sind und welcher Veranstalter diese in seinem Portfolio bietet. Oder kurz gesagt – wo gibt es am meisten Klassenfahrt fürs Geld?

Der Markt bewegt sich

In Kroatien nutzen die Schüler ihre Muskelkraft für Sightseeing-Touren, sei es im Boot – oder auf dem Mountainbike

Die Branche beobachtet seit zwei, drei Jahren ein wachsendes Interesse an sportlich-aktiven Klassenfahrten, die vorzugsweise am Meer oder an einem See durchgeführt werden. Streng nach dem Motto „Sportlich, spannend, sehenswert“ haben einige Veranstalter neue Reisepakete geschnürt, die eine interessante Mischung aus Kultur, Geschichte und Bewegung bieten. „Lehrer suchen gezielt nach dieser Kombination aus Bewegungs- und kulturellen Angeboten und schätzen die spürbare Erleichterung bei der Organisation und Planung vor Ort“, berichtet Caro Schröder, Klassenfahrtenexpertin von VOYAGE Klassenfahrten. In Zeiten, in denen Schüler viel zu oft durch die permanente Nutzung ihres Smartphones auffallen, erscheinen abwechslungsreiche Sport- und Bewegungsangebote als eine sinnvolle Ergänzung zu ihrem sonstigen Alltag. Zudem sprechen immer mehr Lehrer hinter vorgehaltener Hand davon, dass ihre Schüler bei einer sechstägigen Städtetour schlichtweg körperlich nicht ausgelastet wären und deshalb leichter aus der Reihe tanzen könnten. Dies ist vermutlich einer der Hauptgründe, warum die sportlich-aktive Klassenfahrt gegenüber der klassischen Städtereise an Reiz gewonnen hat. Positiver Nebeneffekt für die Verantwortlichen bei einer derartigen Freizeit ist die tatkräftige Unterstützung bei der Betreuung durch ausgebildete Sportguides oder Reiseleiter vor Ort, die sich vor allem durch Engagement, Organisationstalent, Kreativität, aber auch durch das richtige Händchen im Umgang mit Jugendlichen auszeichnen.

Warum nicht mal nach Kroatien?

Einladend und modern: Die Schülergruppen sind in Zelten oder – wie hier – in Mobilheimen bestens untergebracht

Im Bereich der sportlich-aktiven Klassenfahrten hat sich Kroatien in den vergangenen Jahren zu einem echten Geheimtipp entwickelt. Die besondere Kombination aus historischen Stätten, kulturellen Highlights, faszinierender Landschaft, kristallklarem Wasser, vielfältigen Sportangeboten zu Wasser und zu Land und verhältnismäßig günstigen Preisen lockt immer mehr Schulklassen nach Südosteuropa. Neben den beliebten Ausflugsangeboten nach Pula, Labin, Rovinj sowie auf die Insel Cres erfreuen sich die Kajak-, Mountainbike und Schnorchelangebote sehr großer Beliebtheit. Besonderen Wert legen vor allem die Lehrer auf hochwertiges Sportmaterial und speziell ausgebildete Guides, die den Lehrern und Schülern speziell bei neuen und unbekannten Sportarten mit Rat und Tat zur Seite stehen. Darüber hinaus steht den Schülern auf den Campingplätzen z. B. in Rabac oder Medulin jeweils ein reichhaltiges Angebot an Spiel- und Sportmaterial zur Verfügung. Die gemeinsame Unterbringung in Zelten oder Mobilheimen, das enge Zusammenleben sowie die Verpflegung im Camp unterstützen die Förderung des Teamgeistes und den positiven Umgang miteinander nachhaltig.

Während einer sportlich-aktiven Klassenfahrt müssen die Schüler neben dem Campalltag vor allem auch neue, unbekannte Aufgaben übernehmen, neue Bewegungsformen lernen und Entscheidungen treffen, die ihnen zu Hause häufig von den eigenen Eltern abgenommen werden. Viele gute Gründe grundsätzlich für die Realisierung von Klassenfahrten – ganz egal, ob klassische Städtetour oder sportlich-aktiv.

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Auf zu den Nachbarn!

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