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Schule unterwegs

RATGEBER KLASSENFAHRTEN

Tipps rund um Planung, Finanzierung, Recht

Erfahrene Klassenreiseveranstalter wissen, was jungen Leuten Spaß macht – zum Beispiel eine Rundfahrt durch den Hafen von Kopenhagen

Was für die Schülerinnen und Schüler ein willkommenes Event ist, bereitet Lehrkräften schon im Vorfeld viel Arbeit und Stress. Wie sie beides reduzieren und sich selbst bei der Organisation einer Klassenfahrt entlasten können, verrät der kostenlose Ratgeber von Klett MINT und HEROLÉ Klassenfahrten.

Keine Frage: Eine gute Vorbereitung ist das A und O. Sie beginnt meist schon ein Jahr, bevor die Klassenfahrt losgeht: Der Reisezeitraum muss abgesprochen, das Reiseziel gemeinsam mit der Klasse fest­gelegt und eine geeignete Begleitperson gefunden werden. Die Eltern sollten möglichst früh informiert werden – bei einem Elternabend und schriftlich. Und natürlich sind bei allem auch die Klassenfahrtrichtlinien des jeweiligen Bundeslandes einzuhalten.

Diverse Checklisten helfen, bei der Planung den Überblick zu behalten; Vordrucke, beispielsweise die Einladung zum Elternabend, Einverständnis- oder Kostenübernahme­erklärung oder Belehrungen zum Rauchen, Alkohol- und Drogenverbot, erleichtern die Arbeit.

Aufgaben abgeben

Vieles – zum Beispiel Elternarbeit, die Vor- und später die Nachbereitung der Fahrt im Unterricht – ist und bleibt Aufgabe der Lehrkräfte. Andere Arbeiten können – oder sollten – sie ohne schlechtes Gewissen delegieren. Denn Lehrkräfte sind eben keine Fachleute für Reiseziele, Unterkünfte, Zug- oder Buspläne. Und sie kennen das gewählte Reiseziel nicht immer gut genug, um neben dem Schulalltag mit vertret­barem Aufwand ein ansprechendes und anspruchsvolles Programm zu gestalten.

„Je mehr organisatorische Aufgaben wir an kompetente Partner abgeben können, deren Profession es ist, Klassenfahrten detailliert zu planen, desto intensiver können wir uns auf den eigentlichen Sinn und Zweck einer Klassenfahrt einlassen. Und der hat vor allen Dingen damit zu tun, dass wir gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern eine gemeinschaftsstärkende und lehrreiche Zeit in ungewohnter Umgebung verbringen möchten“, erklärt Andreas Reinke, selbst Lehrer und Coach für Lehrkräfte. Sein Fazit nach vielen Klassenfahrten mit und ohne professionelle Unterstützung: „Ich kann als Lehrkraft durchaus verantwortlich sein und Verantwortung für bestimmte Dinge abgeben.“ Er empfiehlt, möglichst schon in der ersten Planungsphase nach einem geeigneten Reiseveranstalter zu suchen, der Klassenfahrten im Reisezeitraum zu dem Reiseziel anbietet. „Lassen Sie sich zu Unterkunft, passendem Programm, Kosten und Transportmitteln beraten und fordern Sie anschließend ein verbindliches Angebot an.“

Alles aus einer Hand

Für die Zusammenarbeit mit Spezialisten für Klassenfahrten gibt es weitere gute Gründe. So sorgt die Organisation aus einer Hand für einen reibungslosen und stressfreien Ablauf und vermeidet Dopplungen im Programm.

Die Profis kennen die (Bildungs-)Angebote am Reiseziel genau. Sie wissen, welche besonderen Orte, z. B. Museen oder Schülerlabore, es gibt und können auf die jeweilige Schulform und Klasse abgestimmte Aktivitäten vorschlagen. Von der Lehrkraft vorgegebene Unterrichtsinhalte, die auf der Fahrt vertieft, oder Themen, die behandelt werden sollen, berücksichtigen gute Veranstalter ebenso wie die Interessen der Kinder und Jugendlichen. Damit die Klassenfahrt gelingt, sollte beides zusammenpassen – und die Balance zwischen Freizeit und Bildungsprogramm stimmen.

Auch die Chance, eine optimale, dem Alter der Schüler entsprechende Unterkunft zu einem angemessenen Preis zu finden, steigt, wenn man sich auf das Know-how und die Kontakte der Profis und nicht nur auf Suchmaschinen oder den Zufall verlässt.

Bedenken, dass die Fahrt zu teuer wird, wenn neben den üblichen Kosten auch die Leistungen des Reiseveranstalters bezahlt werden müssen, hält Andreas Reinke für unbegründet. Denn der Einkauf großer Kontingente sichert den Veranstaltern Preisvorteile, von denen auch die Kunden, also die Klassen, profitieren.

Kein Kampf ums Geld

Auch wenn die Eltern rechtzeitig über die Kosten der Klassenfahrt informiert wurden und sie sich schriftlich verpflichtet haben, die Reisekosten zu übernehmen, ist es oft zeitaufwendig und nervenaufreibend, das Geld einzusammeln. Wenn der Reiseveranstalter die komplette Abwicklung der Zahlung übernimmt und Buchungsbestätigung und Rechnung direkt an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer versendet, bleibt den Lehrkräften das lästige Procedere erspart.

Bei Stornierungen, Flugausfällen, Verspätungen oder Problemen mit der Unterkunft sind Lehrkräfte ebenfalls auf der sicheren Seite. Im Falle eines Falles haftet der Veranstalter: Er muss das Problem lösen und schnell geeignete Alternativen finden. Die Lehrkräfte können sich auf ihre eigentliche Aufgabe konzentrieren und sich um die ihnen anvertrauten Schülerinnen und Schüler kümmern. Damit das funktioniert, sollten Lehrkräfte bei der Auswahl des Veranstalters auf jeden Fall darauf achten, dass er im Notfall rund um die Uhr zu erreichen ist.

Mit dem Ratgeber auf der sicheren Seite

Versicherungen bieten zusätzliche Sicherheit, zum Beispiel eine Reiseabbruch- oder Reiserücktrittsversicherung für erkrankte Schüler und Begleitpersonen. Bei HEROLÉ sind auch Rücktrittsgründe versichert, die Standardversicherungen nicht abdecken, zum Beispiel Nicht-Versetzung, Schulwechsel oder das Lehrer-Ausfall-Risiko. Diese und viele weitere Tipps rund um die Planung und Finanzierung einer Klassenfahrt sowie rechtliche Hinweise zu heiklen Fragen sind im Ratgeber Klassenfahrten übersichtlich und ansprechend auf­bereitet. Lehrkräfte haben damit alles, was organisiert werden muss, kompakt zur Hand und können beruhigt eine Klassen­fahrt anbieten. Nützliche Checklisten und weitere Dokumente wie zum Beispiel Einverständniserklärungen auf www.herole.de erleichtern die aufwendige Organisation zusätzlich.

Hier gibt’s was zu holen!

Laden Sie den Ratgeber gleich kostenlos herunter oder bestellen Sie Ihr persönliches Gratis-Exemplar unter www.herole.de/ratgeber.

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