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MINT-Bildung

Team der Cracks

Programm „plus-MINT“ fördert Spitzentalente

Sie alle kennen besonders begabte Schülerinnen und Schüler– egal, ob sie Programmiersprachen im Schlaf beherrschen, sich in ihrer Freizeit mit Mathematik beschäftigen oder privat über die schwindende Biodiversität forschen. Nun können diese Talente sich in eigens eingerichteten Leistungszentren mit Gleichgesinnten austauschen, zusammen lernen und leben und sich gegenseitig anspornen – mit dem neuen Programm plus-MINT des Vereins zur MINT-Talentförderung e. V.

Angelehnt ist die plus-MINT Talentförderung an die Talentförderung des DFB im Fußball – mit einem strukturierten Talent-Scouting vom Bayerischen Wald bis Mecklenburg, einem speziellen Curriculum an bundesweit eingerichteten Leistungszentren und einem Stipendienfonds, der die Teilnahme unabhängig von der sozialen Herkunft ermöglicht. Der Birklehof im Schwarzwald, die Stiftung Louisenlund in Schleswig-Holstein und das Sächsische Landesgymnasium für Hochbegabte Sankt Afra sind drei der Internatsschulen in Deutschland, die beim Programm plus-MINT schon jetzt dabei sind. Zum Schuljahr 2018/19 kommen die Landesschule Pforta in Sachsen-Anhalt und die CJD-Christophorusschule Königswinter in Nordrhein-Westfalen als weitere plus-MINT Internate dazu – besonders talentierte Schülerinnen und Schüler können dann bereits unter fünf Leistungszentren in fünf Bundesländern auswählen.

Starke Förderung durch starke Partner

Partnerunternehmen bieten fachpraktische Module an und bringen eigene Themen und Fragestellungen ein. Schülerinnen und Schüler gewinnen so Einblick in verschiedene Berufs- und Forschungsfelder. Die Beschäftigung mit aktuellen Entwicklungsfragen von tatsächlicher Relevanz sorgt zudem für ein hohes Maß an Motivation. Durch die enge Zusammenarbeit mit Partner-Universitäten besteht im Laufe der Ausbildung für die MINT-Schülerinnen und -Schüler auch die Möglichkeit, Kurse auf universitärem Niveau zu belegen und somit bereits während der Oberstufe Credit Points für ein späteres Studium zu sammeln.

Werden Sie Talentförderer!

Die meisten Schülerinnen und Schüler sind über eine Empfehlung Ihres Klassenlehrers oder einer Fachlehrerin auf die plus-MINT Talentförderung aufmerksam geworden – und haben sich mit einem Empfehlungsschreiben dieser Lehrkräfte um ein Stipendium im Programm beworben. Natürlich fällt es keinem Lehrer leicht, wenn ausgerechnet die talentiertesten Schülerinnen oder Schüler nach einer erfolgreichen Bewerbung ihre bisherige Schule verlassen. Der Verein zur MINT-Talentförderung baut genau dafür gerade ein Netzwerk auf, um die bisherigen Schulkameraden und Lehrkräfte an der Entwicklung von plus-MINT teilhaben zu lassen. Und vielleicht sehen Sie als Lehrkraft es genauso wie Angelika Hartmann, Schulleiterin des Sophie-Scholl-Gymnasiums in Itzehoe: „Ich bin stolz, dass es ein Schüler unserer Schule so weit geschafft hat, auch wenn es natürlich traurig ist, dass er die Schule verlässt“.

Der Verein zur MINT-Talentförderung und das Programm plus-MINT

Mehr Informationen und Bewerbung unter www.plus-mint.de – seit Oktober 2017 sind Bewerbungen für die nächste Auswahlrunde zum Schuljahr 2018/19 möglich. Machen Sie Ihre Schülerinnen und Schüler auf das Programm plus-MINT aufmerksam – sie werden es Ihnen danken!

Weitere Informationen:

www.plus-mint.de

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